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Das Innenleben einer T4 Beifahrertüre, Juni 2006

Deeplink Tipps & Tricks: Start- und Zweitbatterie verbinden

Der Titel dieser Seite ist eventuell etwas irreführend. Es soll hier nicht um die Verkabelung ansich gehen, die ist bereits auf der anderen Seite mit dem Titel Tipps & Tricks: Zweitbatterie einbauen genauer beschrieben.

Auf dieser Seite soll erklärt werden wie man relativ einfach Start- und Zweitbatterie miteinander verbinden kann, beispielsweise um sie gleichzeitig laden zu können oder aber um die Zweitbatterie für einen Notstart verwenden zu können. Letzteres natürlich nur dann wenn eine entsprechende Verbindung zwischen beiden Batterien verwendet wurde.

180 A Trennrelais von Nagares
180 A Trennrelais von Nagares

Die Verbindung zwischen den beiden Batterien in meinem VW T4 ist über eine Leitung mit 16 mm¹ realisiert. Üblicherweise werden 6 mm² verbaut.

Getrennt werden die beiden Batterien über ein Trennrelais von Nagares (siehe auf dem Bild links).

Die einfachste Mögilchkeit die Batterien miteinander zu verbinden ist es, einfach das Relais »anziehen zu lassen«. Zu drei Varianten von Trennrelais habe ich auf einer separaten Seite ein paar Zeilen verfasst: Tipps & Tricks: Trennrelais

Da ich mit der bisherigen Verkabelung nicht 100%ig zufrieden war, wollte ich schon länger ein Gehäuse um die relativ offen verbauten Kontakte am Trennrelais setzen. Zusammen mit einem manuellen Umschalter, über welches ich das Relais auch per Hand schalten kann, habe ich es schließlich realisiert.

Aluminiumgehäuse »EG 2«
Aluminiumgehäuse »EG 2«
Zusammengesetztes Gehäuse
Zusammengesetztes Gehäuse

Für knapp 10 Euro habe ich im Versandhandel ein »Euro-Gehäuse EG 2« aus Aluminium erworben. Es besteht aus sechs Einzelteilen von denen vier Seiten einfach ineinander gesteckt werden. Stabil wird das Gehäuse durch die beiden seitlichen Aluminiumplatten welche mittels insgesamt acht Schrauben montiert werden.

Ebenfalls mit auf den Bildern zu sehen sind die anderen beiden Komponenten für den Umbau: Ein stabiler Schalter (welcher sonst als Fußschalter bei Musikequipment verbaut wird) sowie eine LED welche bereits für den Anschluss auf ca. 12 Volt vorbereitet ist (Widerstand im vorkonfektionierten Gehäuse verbaut).

Anpassen und Einbau des Gehäuses
Anpassen und Einbau des Gehäuses

Unter dem Gaffa-Klebebandstreifen befinden sich die Anschlüsse der beiden Batterien. Durch das Trennen am Sicherungsautomat war zwar nur noch ein Pol mit eine Batterie verbunden, aber sicherheitshalber habe ich die Kontakte so behelfsmäßig isoliert.

Der kleine, blaue Hebel am Sicherungsautomat ist schon vor einiger Zeit verlorengegangen. Der Sicherungs­automat lässt sich dennoch mit zwei Fingern wieder aktivieren, aus diesem Grund habe ich keinen neuen Sicherungsautomaten gekauft.

Wie man auf dem Bild sehen kann, sind bereits LED und Schalter in den beiden Seitenteilen verbaut. Das Bodenblech wurde mittels drei Schrauben mit dem Holzbrett verbunden. Ich habe einfach die bereits bestehenden Löcher von Trennrelais und Sicherungsautomat weiterverwendet.

Weitere Löcher im Gehäuse sind für die diversen Kabel welche an das Relais angeschlossen werden (D+, Masse, Plus von Start- und Zweitbatterie). Die dünnen Aluminiumteile lassen sich einfach mit einer Metallsäge und Feilen bearbeiten, mit feinem Schmirgelpapier kann man anschließend die Kanten so weit bearbeiten das eigentlich fast kein Kabelschutz mehr notwendig wäre. Zur Sicherheit kann man die Kanten natürlich mit Isolierband abkleben oder aber einen Kunststoffgewebeschlauch über die Kabel ziehen welche durch die Löcher ins Gehäuse geführt werden.

Im Inneren des Gehäuses wurden sämtliche Kabel verlötet und mittels Schrumpfschlauch bzw. Isolierband isoliert.

Wie schon bei der Montage, so habe ich mir auch beim bereits fertiggestellten Gehäuse sorgen um die Isolierung gemacht. Innerhalb des Gehäuses hatte ich bereits mit Isolierband die Seitenwand abgeklebt gehabt. Da ich mir jedoch nicht sicher bin wie lange das Band dort sicher kleben bleibt, insbesondere bei den hohen Temperaturen im Innenraum im Sommer, habe ich noch ein Stück Kunststoff dort plazieren wollen.

Die schwäbische Sparsamkeit hat mich zu einer sicherlich ungewöhlichen Variante verleitet: Eine alte, ungültige Kreditkarte erfüllt diesen zweck genauso gut wie ein anderes Kunststoffplättchen.

Isolator: Ungültige Kreditkarte
Isolator: Ungültige Kreditkarte
Einsetzen des Isolators
Einsetzen des Isolators

Die Kreditkarte passt fast exakt in das Gehäuse. Ich habe sie ein klein wenig gebogen, alternativ müsste man so 2-3 mm abschneiden. Nun klemmt sie im Gehäuse und kann daher auch nicht mehr verrutschen.

Das verbautes Gehäuse samt Schalter und LED
Das verbautes Gehäuse samt Schalter und LED

Nach der Montage der beiden Seitenteile mittels der bereits erwähnten acht Schrauben ist das Gehäuse stabil und passt problemlos unter den zurückgleitenden Fahrersitz.

Durch das kleine Fenster kann ich mit meinen schlanken Fingern den Sicherungsautomaten bedienen, also entweder trennen oder wieder die Sicherung schließen.

Der Schalter zum Wechseln der Ansteuerung des Trennrelais zwischen D+ und direktem Kontakt mit dem Pluspol der Zweitbatterie befindet sich rechts auf dem Bild, die LED welche den Zustand des Trennrelais anzeigt ist links oben platziert.

Steckverbindung erlaubt Demontage
Steckverbindung erlaubt Demontage
Die LED zeigt an: Relais geschlossen
Die LED zeigt an: Relais geschlossen

Für den Fall das ich das Brett samt Gehäuse ausbauen muss habe ich einen Stecker angebracht. Masse sowie die Leitung zu D+ können so ausgesteckt werden und erlauben das Anheben des Bretts zur Demontage der Batterie oder ähnlichen Wartungsarbeiten.

Die Leuchtdiode leuchtet immer dann, wenn das Trennrelais geschlossen ist. Sie ist parallel zu den Anschlüssen der Steuerspannung geschaltet.

Nun noch der Schaltplan wie ich Trennrelais, Batterien, Schalter und LED miteinander verbunden habe:

Schaltplan Trennrelais mit manueller Umschaltung D+ und Dauerplus von Zweitbatterie

Legende:

D+ Steuersignal von Lichtmaschine bzw. Generator
R1 Vorwiderstand für Leuchtdiode
D1 Leuchtdiode welche den Zustand des Trennrelais angibt
D2 Freilaufdiode
REL1 Trennrelais (Nagares)

Deeplink Abschliessend wichtige Hinweise

Bei der gezeigten Lösung handelt es sich um einen Notstart bzw. die Verbindung zum Laden der Batterien ist auch nicht für den permanenten Betrieb konzipiert. Standardmässig sollte man ganz regulär Starthilfe mittels entsprechend dimensionierter Starthilfekabel praktizieren. Das Laden einen entladenen Startbatterie sollte ebenfalls mit einem entsprechenden externen Ladegerät vorgenommen werden wenn im Bus selbst kein dafür ausgelegtes Ladegerät vorhanden ist.

Für den Notfall ist mittels der vorhandenen Schaltung jedoch eine Lösung vorhanden, welche einen beispielsweise auf einer einsamen Landstraße oder früh Morgens von fremder Hilfe unabhängig macht.

Sicherheitsbedenken hatte keiner der von mir befragten Elektriker. Die Schaltung ansich bzw. die Kabelstärken in meiner Version sind soweit einwandfrei und unbedenklich. Jedoch eben nur für Notfälle und nicht als Dauerlösung.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 17. Oktober 2014 bearbeitet.
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